Die Macht der Gedanken – 3 Schritte vom Gedanken zur Realität

Die Macht der Gedanken – 3 Schritte vom Gedanken zur Realität

Gastbeitrag von Assistentin Bettina

Im Schnitt sind etwa 80% unserer Gedanken negativ. Wusstest du das? Dabei sind wir doch so oft der Meinung, positiv zu denken.

Vielleicht ist das der richtige Zeitpunkt, um eine Bestandsaufnahme zu machen und unsere Gedanken mal so richtig unter die Lupe zu nehmen. Denn wenn wir eines nicht unterschätzen sollten, dann ist das die Macht unserer Gedanken. 

Unser Leben ist das, wozu unsere Gedanken es machen

Unsere Gedanken sind unglaublich mächtig, denn sie erschaffen unsere Realität. Sie beeinflussen unsere Gefühle, unsere Wahrnehmung, unser Verhalten und folglich unser gesamtes Leben. Es entsteht eine Art selbsterfüllende Prophezeiung: Wir nehmen nur noch das wahr, woran wir den ganzen Tag denken und geraten so in Situationen und Lebensumstände, die diese Gedanken wiederspiegeln.

Du bekommst im Leben nicht das was du willst, sondern das, worauf du dich konzentrierst. Wenn du deine Aufmerksamkeit auf deine Probleme, Schwächen und Ängste richtest, erschaffst du dir so noch mehr schwierige Lebensumstände. Sorgst du dich den ganzen Tag, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass genau diese Situation, vor der du so viel Angst hast, in dein Leben eintritt. Wendest du dich jedoch Lösungen zu, nimmst du Chancen wahr, die dich deinem Ziel näher bringen.

Die Macht der Gedanken - 3 Schritte vom Gedanken zur Realität

Was die Quantenphysik dazu sagt

Dass das Ganze kein esoterisches Geschwafel ist, zeigt nun auch die Quantenphysik: Unsere Gedanken erzeugen Schwingungsfrequenzen. Dabei haben positive Gedanken eine andere Frequenz als negative. Sind die Frequenzen ähnlich, ziehen sie sich einander an. Das bedeutet für uns: Denken wir positiv, ziehen wir weitere positive Gedanken an. Negative Gedanken stattdessen ziehen weitere negative Gedanken an. 

Diese Frequenzen erschaffen unsere Realität, denn wir ziehen Situationen und Menschen in unser Leben, die der Frequenz unserer Gedanken ähnlich sind. 

Schon Albert Einstein sagte damals: 

„Es sieht immer mehr so aus, als ob das ganze Universum nichts anderes ist als ein einziger grandioser Gedanke.“ 

Erschaff' dir deine Welt

Jetzt wo du weißt wie mächtig deine Gedanken sind, kannst du dir das Leben erschaffen, dass du dir schon immer erträumt hast. Doch wie ändern wir unser Denken? Wie nutzen wir das Potential unserer Gedanken voll aus?

Viele Menschen glauben, sie könnten nichts für ihre Gedanken. Sie glauben, dass die Situation, in der sie sich befinden oder die Menschen, die sie umgeben, verantwortlich sind für ihre Gefühle und diese Gefühle wiederum ihre negativen Gedanken verursachen. Das ist falsch. Denn in Wahrheit ist jede Situation, in der wir uns befinden erst einmal neutral. Erst durch unsere Gedanken bewerten wir diese, was wiederum positive oder negative Emotionen in uns auslöst. Das bedeutet, dass nicht unsere Gefühle unser Denken beeinflusst, sondern genau andersrum. 

Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: 

 „Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.“

Wie du siehst, beginnt also alles bei unseren Gedanken und endet in unserem Schicksal.

Und wenn wir hier ansetzen und unsere Gedanken bewusst steuern, können wir unsere Gefühle, unsere Wahrnehmung, kurz, unser Schicksal ändern. Klingt logisch, oder?

Das Problem: Selbst wenn wir uns dazu entscheiden positiver zu denken, werden wir uns wahrscheinlich immer wieder dabei ertappen, wie sich die alten negativen Denkmuster in unseren Kopf schleichen. Wir Menschen sind nun mal Gewohnheitstiere und vieles läuft nahezu automatisch ab, so auch unser negatives Denken.

Aber durch 3 simple Schritte kannst du dir helfen. Welche das sind, zeig ich dir in diesem Artikel.

Zunächst mal solltest du natürlich wissen, was du verändern möchtest. Was willst du in deinem Leben erreichen? Was sind deine Ziele? Sobald du das weißt, kannst du mithilfe deiner Gedanken beginnen, diese Ziele zu verwirklichen. 

Schritt 1: Positive Affirmationen

Positive Affirmationen sind selbstbejahende Sätze, die du immer wieder wiederholst und die so dein Denkmuster dauerhaft verändern. Möchtest du zum Beispiel dein Körpergefühl verbessern, kann ein solcher Satz lauten: Ich akzeptiere meinen Körper jeden Tag ein bisschen mehr.

Wichtig ist, dass du diese Sätze in der Gegenwart formulierst. Ebenso solltest Verneinungen zwingend vermeiden. Sätze wie „Ich bin nicht mehr ängstlich“ solltest du daher nicht verwenden. Stattdessen kannst du sagen: Ich bin von Tag zu Tag selbstsicherer und mutiger.

Viele Menschen machen außerdem den Fehler und verwenden starke Affirmationen wie „Ich liebe mich selbst“. An sich ist daran auch nichts auszusetzen. Das Problem ist jedoch, dass sich dann oftmals der innere Kritiker zu Wort meldet und das Gesagte ablehnt. Dein Unterbewusstsein wird dir sagen: „Was redest du da, du liebst dich gar nicht selbst.“ Daher ist es sinnvoll die Sätze ganz auf deine Bedürfnisse abzustimmen und sie so zu formulieren, dass sie auch wirklich glaubwürdig für dich erscheinen. Das könnte dann zum Beispiel lauten: „Ich liebe mich von Tag zu Tag ein bisschen mehr“

Außerdem ist es wichtig welches Gefühl der Satz in dir auslöst. Dieses sollte natürlich positiv sein. Dabei  kann ein und der selbe Satz bei verschiedenen Menschen komplett unterschiedliche Gefühle auslösen. Wenn zum Beispiel der Satz „Ich bin immer mutiger und selbstbewusster“ aus irgendeinem Grund ein Unbehagen in dir auslöst, dann formulierst du ihn so lange um, bis er sich  gut für dich anfühlt. 

Zu Beginn kannst du dir vielleicht 10-15 solcher Affirmationen aufschreiben. Am Besten, du liest sie dir morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafen aufmerksam durch. Umso häufiger du das machst, desto besser. Du kannst auch einen Satz auf ein Post-it schreiben und diesen dann beispielsweise an deinen Spiegel kleben. So hast du ihn mehrmals am Tag vor Augen. 

Wenn du diese Sätze häufig wiederholst, lösen sich irgendwann alle gegensätzlichen (negativen) Überzeugungen vollständig auf. Diese Glaubenssätze manifestieren sich in deinem Unterbewusstsein und erschaffen so deine Realität neu. 

Schritt 2: Nutze deine Vorstellungskraft

Es gibt Studien, die zeigen, dass unser Gehirn zwischen einer Visualisierung und der Realität nicht unterscheiden kann. Dieses Wissen kannst du nutzen, indem du dir das Erreichen deiner Ziele so real wie möglich vorstellst.

Du hast gerade eine Stellenausschreibung gelesen und wünschst dir nichts sehnlicher als diesen einen Job? Dann stell dir immer wieder vor, wie du den Arbeitsvertrag unterzeichnest. Lass dabei keine Details weg. Was hast du an? Wie fühlst du dich dabei? Stell dir vor, wie dir dein neuer Chef die Hand reicht und dich in seinem Unternehmen Willkommen heißt.

Visualisierungen sind deshalb so wichtig, weil hierbei besonders viele Emotionen im Spiel sind. Und wie wir bereits wissen, sind es vor allem die Emotionen, die unsere Wahrnehmung, unser Verhalten und folglich unsere gesamte Realität beeinflussen. Umso klarer und realer deine Visualisierung, desto schneller werden sich Erfolge einstellen. Von dem positiven Effekt mal ganz abgesehen, macht es auch einfach jede Menge Spaß in Träumereien zu versinken. 

Schritt 3: Werde aktiv!

Dieser Punkt ist besonders wichtig, denn ich wage zu behaupten, dass hier die meisten Menschen scheitern.

Du kannst noch so positiv denken, visualisieren, affirmieren – wenn du nicht aktiv wirst und deine Ziele tatkräftig verwirklichst, passiert rein gar nichts. Liegst du den ganzen Tag auf der Couch rum und verstrickst dich in Gedanken – selbst wenn diese positiv sind – wird sich nichts ändern. Du erhältst deinen Traumjob nicht, wenn du dich erst gar nicht bewirbst, du findest deine Traumfrau nicht, wenn du nie das Haus verlässt und du wirst auch kein berühmter Schriftsteller, wenn du keine Bücher schreibst. Eigentlich doch logisch, oder?  Und dennoch glauben wir so oft, dass uns die Dinge wie durch Zauberhand in den Schoß fallen.

Die richtigen Gedanken gekoppelt mit deinem aktiven Zutun, lassen deine Träume mit Leichtigkeit wahr werden. Also zögere nicht lange, mach dich ans Werk und überzeuge dich selbst davon. 

Bettina

Ich bin Ulrikes Assistentin, Bettina

Zurzeit studiere ich Soziologie und Psychologie im 4. Jahr. 

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