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Erfolgs-Guide: Werde Dir Deiner Ziele bewusst & erreiche sie!

Wie Du herausfindest, was Du im Leben wirklich willst

Gastbeitrag von Assistentin Jona

Wenn das Leben keinen Spaß mehr macht

Wir alle kennen das Gefühl, nicht ganz zufrieden mit den eigenen Lebensumständen zu sein. Wir denken an eine bessere Zukunft und fühlen dann Stress und negative Gefühle mit unserer eigenen Gegenwart. Doch wie wir aus unserer Gegenwart entfliehen können, das wissen wir auch nicht. Oft nutzen wir dann das Wochenende oder den Urlaub, um abzuschalten und es uns richtig gutgehen zu lassen. Doch so ganz zufrieden sind wir damit auf Dauer nicht.

Was hält uns von unseren Zielen ab?

Was uns abhält von unseren eigentlichen Zielen ist oftmals einfach Angst. Angst kann viele Formen annehmen. Oft ist Angst unter einer vermeintlichen Maske von Perfektionismus versteckt. Kennst Du das, wenn Du etwas machen willst, aber es dann doch nicht tust, weil Du dich noch nicht vorbereitet genug fühlst? Oder Du willst ein Projekt beenden, aber es ist irgendwie nicht so perfekt und dann beendest Du es einfach gar nicht? Meist ist dieser Perfektionismus ein Schleier von Angst, zu Versagen oder vielleicht auch Weiterzukommen.

Wie entwickelt sich Angst und wie bestimmt sie unser Lebensziel?

“Menschen, die sich als Realisten bezeichnen, sind oft nur Träumer, denen irgendwann das Herz gebrochen wurde.” 
– Ashley Stahl

Angst ist eine wichtige Alarmanlage in unserem Körper, die uns schützt. Wir lernen von Kind auf, wovor wir Angst haben sollen. Wir lernen, dass wir nicht einfach über die Straße gehen, sondern vorher nach links und rechts gucken müssen. Wir lernen, dass wir nicht mit Fremden reden und nach Hause gehen sollen. Wir lernen, dass wir nicht auf die Herdplatte greifen sollen und mit Messern vorsichtig umgehen müssen. Angst kann also sehr hilfreich sein und ist eines der wichtigsten Tools zum Überleben. 

Aus Angst lernen wir aber auch, keine Risiken mehr einzugehen. Wir lernen auf der sicheren Seite zu bleiben anstatt unseren Träumen nachzujagen. Wir entschließen uns aus einem Gefühl von Angst für den einen Karriereweg, der uns Sicherheit verspricht. Und diese Entscheidungen, die aus Angst getroffen werden, maskieren wir dann mit Worten, wie:

„Ich bin einfach realistisch“.

Finde Dein Lebensziel

Diese Angst verschleiert häufig unsere eigentlichen Wünsche und Ziele. Wir müssen versuchen, uns der Angst zu stellen und uns klarwerden:
Was will ich eigentlich im Leben machen? Was ist mein Lebensziel? Was erfüllt mich?
 
Die Mehrheit der Menschen hat heutzutage leider keine Antwort auf diese Fragen. Denn laut Studien sind wir heutzutage viel weniger mit uns selbst verbunden, als wir es mal früher waren. Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir heute durch die ganzen Medien überall gleichzeitig sein können, aber nie wirklich präsent an einem Ort sind. Von irgendwas werden wir immer beschäftigt. Wenn wir grade eine Pause vom Lernen machen, greifen wir zu unserem Smartphone, um weiter stimuliert zu werden und uns neuen Reizen auszusetzen. Denn wir werden süchtig nach diesen Stimulationen. Und ganz mit uns selbst allein, das waren wir schon lange nicht mehr.

3 Steps, wie Du Deinen Lebensweg findest

Step 1 zu Deinem Lebensziel: Frage dich selbst, was Du wirklich willst!

Nimm Dir einen Block zur Hand und frage dich selbst: Was macht mich täglich so richtig glücklich?Wie sieht mein Leben grade aus: was mag ich daran und wo bin ich unglücklich?Wovor habe ich Angst? Mit welchen Lebensumständen halte ich mich selbst aus Angst gefangen? Was gestehe ich mir selbst nicht ein?

Was weiß ich von mir selbst, was ich eigentlich nicht wissen will?

Durch diese Fragen können viele versteckte Interessen ans Licht kommen. Du lernst Dich selbst besser kennen und bist ehrlich zu Dir. Vielleicht versteckst Du Dich einfach vor Deiner Wahrheit. Du weißt, dass Du grade unglücklich in diesem bestimmten Bereich bist, aber Du versteckst diese Gefühle vor Dir selbst. Denn sobald Du sie aufdeckst, müsstest Du erst wirklich anfangen etwas zu verändern.Um zu wissen, was Du wirklich willst, musst Du jetzt die Wahrheit erkennen, wo Du grade im Leben wirklich stehst. Du musst ehrlich zu Dir selbst sein.

Step 2 zu Deinem Lebensziel: Höre auf Dein Bauchgefühl!

Dein Bauch besitzt mehr als 200 Millionen Neurone, er fungiert wie Dein zweites Gehirn. Er sagt Dir, was sich richtig anfühlt und was nicht. Die sogenannte Intuition ist also kein Mythos, sie gibt es wirklich. 

Folge dem, was sich gut für Dich anfühlt. Damit meine ich nicht, dass Du immer zu dem nächstbesten Reiz, der sich grade gut anfühlt, greifen solltest. 

Nehmen wir als Beispiel einen Schokoriegel: ich meine nicht, dass Du ununterbrochen Schokoriegel essen solltest, weil Du Dich grade danach fühlst und Du durch die Schokolade ein gutes Gefühl bekommst. Ich meine, dass Du auf Dein Bachgefühl hören solltest, ob es grade das Richtige für Dich ist, diesen Schokoriegel zu essen. Denn vielleicht will Dir Dein Bauchgefühl grade mitteilen, dass er sich etwas Gesünderes für Dich wünschen würde.

Das gleiche gilt für Sprichwörter wie „Folge einfach Deiner Leidenschaft!“. Sie führen in die Irre. Denn blind Deiner Leidenschaft zu folgen bedeutet nicht gleich dem zu folgen, was Dein Bauchgefühl und Deine Intuition Dir sagt. Denn manchmal hast Du ein Bauchgefühl etwas zu tun, was sich in diesem Moment nicht besonders gut anfühlt. Doch dieser Step bringt Dich näher an Dein eigenes Ziel. Und vielleicht fühlt er sich ja doch nicht so schlecht an, wie Du anfangs dachtest.

 
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Lerne, Deine Intuition besser wahrzunehmen und ihr zu folgen. Gehe in Deinen Körper und höre ganz auf Dich. Wenn Du das Gefühl hast, dass etwas grade nicht richtig ist, dann vertraue diesem Gefühl. Lerne Deiner Intuition wie einem Kompass zu folgen.

Nutze diesen Kompass doch mit einer kleinen Übung aus: Schreibe alle Deine Wünsche und Ziele auf und horche bei jedem herein, was Dein Körper grade fühlt. Ist es Freude oder eher ein unangenehmes, schlechtes Gefühl?

Step 3 zu Deinem Lebensziel: Lege los!

Zu wissen, was Du wirklich willst, kommt nicht einfach vom Rumsitzen und darüber nachdenken. Die Klarheit, was Du willst, kommt vom Ausprobieren. Erst wenn Du wirklich anfängst, verschiedene Dinge auszuprobieren, kannst Du Dir sicher sein, was sich gut anfühlt und was nicht. Achte auf das Feedback, was Du durch Deine neuen Actions erfährst. Fühlt sich das gut an, ist das richtig? Oder muss sich da doch noch etwas ändern?

Wenn Du mit Deinen jetzigen Umständen nicht zufrieden bist, dann ist es das Beste, sich anders zu verhalten als man es grade tut. Denn mit dem gleichen Verhalten bekommst Du auch keine Veränderung, selbst wenn Du Dir bewusst bist, was Du eigentlich machen willst.

Wenn Du Hilfe brauchst und noch nicht genau weißt, wie Du alleine anfangen sollst, dann buche einfach ein Einzelgespräch. 
Gemeinsam den Weg zu beschreiten ist immer etwas einfacher als alleine. Und wenn Du erstmal die ersten Schritte gegangen bist, wirst Du es bald auch ganz alleine schaffen und dich von Deinem Bauch und der neugewonnenen Klarheit leiten lassen!
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Bild-Jona

Ich bin Ulrikes Assistentin, Jona Mahlberg.