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Haben Pflanzen Gefühle?

Experimente von Cleve Backster

Gastbeitrag von Assistentin Mara

 Die Angst ist, wenn dies, was ich beobachtete, viele der Theorien, auf denen unser Leben aufgebaut ist, in Frage stellt.

Haben Pflanzen Gefühle?

” Der, der mit seinen Pflanzen spricht”… sofort schießt uns ein Bild von einem Eigenbrötler in den Kopf, wahrscheinlich ist er/sie eher ein bißchen seltsam und eigen. Sind Menschen, die mit ihren Pflanzen reden, komisch? Ich muss ehrlich gestehen, dass ich ein solches Verhalten bei meiner Oma eher belächelt habe, die eine sehr innige Beziehung zu ihrem Garten hat, und ihren Blumen liebevoll mal die ein oder andere Geschichte erzählt. Laut Cleve Backster, eines ehemaligen CIA Mannes, Experte für Lügendetektoren, ist ein solches Verhalten aber gar nicht abwegig – Cleve Backster ist überzeugt davon, dass Pflanzen Gefühle haben, und  ihre Umwelt viel sensibler wahrnehmen, als wir vielleicht annehmen würden. Aber wie kam er dazu?

Cleve Backsters Experimente: Pflanzliche Gefühle und Empathie

Eigentlich hatte Cleve Backster mit Pflanzen garnicht so viel am Hut – eher durch Zufall wurde sein Interesse an dem Innenleben von Pflanzen erweckt. Gelangweilt in seinem Büro sitzend, stellte er sich eines Abends die Frage, ob der Drachenbaum in seinem Zimmer eine Reaktion zeige würde, wenn er gegossen würde. Er nahm also sein Equipment und schloss die Pflanze an dieses an, einfach aus reiner Neugierde.
 
Das Ergebnis verblüffte Backster: Der Drachenbaum reagierte nicht nur, der Ausschlag der Pflanze war sogar ähnlich wie bei uns Menschen! Daraufhin begannen seine spannenden Experimente.
 
Cleve Backster stellte die These auf, dass Pflanzen auf menschliche Gedanken und Gedanken reagieren können, denn als er mit einer Streichholzschachtel den Raum betrat, und sich überlegte ein Blatt der Pflanze anzuzünden, schlug der Drachenbaum heftigst aus.
 
Ähnliche Reaktionen wurden auch gezeigt, wenn die Pflanze mit ansehen musste, wie lebendige Shrimps in kochendes Wasser geworfen wurden.
 
Besonders beeindruckt hat mich folgendes Experiment: Backster wies einige Versuchspersonen an, nacheinander einen Raum zu betreten, in dem 2 Pflanzen aufgestellt waren. Eine dieser Personen hatte die Aufgabe, eine der Pflanzen zu misshandeln und/oder auszureißen.
 
Das Verblüffende: Als die Versuchspersonen in einer zweiten Runde erneut einzeln den Raum betraten, reagierte die andere im Raum befindliche Pflanze massiv auf den Übeltäter, der die Pflanze neben ihr misshandelt hatte, und der Lügendetektor spiegelte ihre Aufregung. Bei den anderen Personen geschah nichts dergleichen.
 
Das wirft viele Fragen auf:
Können Pflanzen fühlen? Spüren sie Schmerz? Sind sie zu Empathie fähig? Und können Pflanzen sogar unterschiedliche Menschen unterscheiden? Besitzen sie also eine Unterscheidungsfähigkeit?

Kritik an Cleve Backster 

Pflanzen sollen nicht nur fühlen, sondern auch Empathie empfinden können? Diese Vorstellung ist für viele Menschen, insbesondere Wissenschaftler, schwer nachvollziehbar.
Cleve Backster wurde für seine Thesen heftigst kritisiert – schließlich waren seine Experimente alles andere als Mainstream. Außerdem schien es schwierig seine Ergebnisse zu replizieren. In Indien und vielen anderen buddhistischen Ländern fand er Unterstützer seiner Thesen.

Gibt es ein Pflanzenbewusstsein? Die Intelligenz der Pflanzen

Bevor Du die Thematik aber als “Blödsinn” abstempelst, und Cleve Backster als verrückst erklärst, solltest Du wissen, dass pflanzliche Intelligenz bzw. eine Art “Bewusstsein von Pflanzen” in der Wissenschaft nicht ganz unumstritten ist.
Auf der einen Seite ist es schwer zu erklären, wie Pflanzen in der Lage sein sollen, Gefühle zu haben: Schmerz entsteht nach unserem heutigen Wissensstand, indem das Rückenmark Informationen an das Gehirn weiterleitet – Pflanzen haben aber gar kein Nervensystem.
Auf der andern Seite gibt es tatsächlich einige Befunde, die  sowas wie ein “pflanzliches Bewusstsein” und eine besondere Feinfühligkeit unterstützen. So warnen sich Bäume zum Beispiel gegenseitig über Duftmoleküle, wenn sie von Insekten befallen werden, und reagieren physikalisch auf Verletzungen. Besonders beeindruckend sind auch die Experimente von der Pflanzenforscherin Katja Tielbörger, welche die Lernfähigkeit von der Mimose beweisen konnte: Wenn man eine Mimose mit einem Zahnstocher zeitlich zusammen mit einem Lichtreiz pikst, schließt die Pflanze später auch schon die Blätter, wenn man nur das Licht einschaltet. Diese Art von klassischer Konditionierung (Lernen, dass zwei unterschiedliche Reize zusammen gehören) kennen wir sonst nur von Tieren und uns Menschen.
Auch Neurologen wagen sich langsam an die Pflanzenwelt ran, und haben sogar ähnliche Strukturen wie menschliche Nerven entdeckt! 
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Warum Du mit Deinen Pflanzen reden solltest

Nun ja, ob Du jetzt an die Gefühle von Pflanzen glaubst oder nicht, bleibt Dir überlassen. Die Wissenschaft ist in der Hinsicht bisher auf jeden Fall zwiegespalten.
Mit seinen Pflanzen zu reden, ist aber trotzdem eine gute Idee!
Nicht nur als kleine Selbsttherapie kann das Reden mit unseren Pflanzen sinnvoll sein. Beim Reden produziert man Schallwellen, was gut für die Pflanzen sein kann, und wir stoßen mehr CO₂ aus. Also bloß keine Hemmungen, wenn Du das nächste Mal Deine Pflanzen gießt, erzähle ihnen ruhig ein bißchen was😉 . 
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Assistentin-Mara-Meise

Ich bin Ulrikes Assistentin, Mara