Diplom Psychologin Ulrike Duke Resilienz dein Schutzschild für die Psyche
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Resilienz - Schutzschild für die Psyche

Gastbeitrag von Assistentin Felicitas
Vielleicht fragst Du Dich, wieso manche Menschen schwere Schicksalsschläge unbeschadet überstehen und sich von überhaupt nichts unterkriegen lassen. Sie wirken immun gegen Stress und verlieren niemals ihre Zuversicht. Wie sie das schaffen? Sie sind außerordentlich resilient! Aber was bedeutet Resilienz und wie kann man selbst so resilient werden?

Was versteht man unter Resilienz?

Resilienz kann man auch mit dem Wort Widerstandskraft übersetzen. In der Psychologie bezeichnet man damit die Fähigkeit gut mit Belastungen umgehen zu können. Also, dass man Krisen durchstehen kann, ohne dass die Seele daran Schaden nimmt. Individuelle Unterschiede in der Resilienz können dementsprechend erklären, wieso manche Personen nach Extremsituationen an einer Posttraumatischen Belastungsstörung, Angststörung oder Depression erkranken, während andere trotz vergleichbarer Situationen, gesund bleiben.

Kann man Resilienz lernen?

Viele Wissenschaftler sind der Auffassung, dass Resilienz keine angeborene Eigenschaft ist. Dementsprechend bedeutet es, dass man diese Eigenschaft erlernen und trainieren kann, um besser mit Krisen und Stress umgehen zu können.

Wie trainiere ich meine Resilienz?

Mittlerweile wurden viele Resilienz-Modelle entworfen und eines der bekanntesten ist das „Sieben Säulen Modell“. Die meisten Resilienz-Trainings basieren auf diesem Modell, wobei jede dieser Säulen ein Schutzfaktor ist, der uns im Kontakt mit Stress und schwierigen Situationen unterstützt. Im Folgenden werden Dir die sieben Säulen vorgestellt und erklärt, wie Du Belastungen besser meistern kannst.
 
1. Akzeptanz: Hierbei geht es darum zu lernen, unveränderbare Umstände zu akzeptieren. Lerne Probleme und Krisen als Teil des Lebens zu sehen. Das Leben besteht leider nicht nur aus Hochphasen und Schicksalsschläge lassen sich in der Regel nicht verhindern. Hier spielt auch Selbstakzeptanz eine wichtige Rolle. Akzeptiere Dich mit all Deinen „Fehlern“ und wertschätze Dich für die Person, die Du bist. Du wirst sehen, wie sich Dein Leben dadurch positiv verändern kann.
 
2. Optimismus: Lerne auch in schwierigen Zeiten den Fokus auf das Positive zu legen und praktiziere Dankbarkeit, denn nicht alles im Leben ist nur schlecht. Optimismus macht einen insgesamt zuversichtlicher und widerstandsfähiger. Schaue mit Optimismus in die Zukunft, denn irgendwann wird es immer wieder besser werden. Vergesse nicht, dass nach jedem Tief auch immer wieder ein Hoch kommt!
 
3. Lege Deine Opferrolle ab: Jeder von uns kennt bestimmt den Gedanken „warum immer ich“ oder „wieso passiert mir immer alles Schlechte“. Man fühlt sich seinem Leben schutzlos ausgeliefert. Ändere diese Denkweise. Du bist nicht das „Opfer“ der Situation, sondern hast die Kraft jede Herausforderung zu bewältigen. Wenn Du in Deine Vergangenheit zurückblickst, wirst Du bemerken, dass Du bis jetzt auch jede Herausforderung und Krise überwunden hast und diese Dich meist sogar stärker gemacht hat.
 
4. Lösungsorientierung: Wichtig ist es zu lernen, nicht immer nur den Fokus auf die Probleme und alles Negative zu legen, sondern aktiv nach Lösungen zu suchen. Ergreife Maßnahmen, um Dein Problem zu lösen und nutze Deine Ressourcen. Am Ende lernen wir aus jeder Herausforderung und sammeln neue Erfahrungen.
 
5. Übernehme Verantwortung: Lerne zu erkennen, dass Du selbst Dein Schicksal in der Hand hast. Niemand anderes ist schuld für Deine Situation. Lerne für Dein eigenes Leben Verantwortung zu übernehmen und es so zu gestalten, wie es Dich glücklich macht.
 
6. Soziale Unterstützung: In Krisen ist es wirklich hilfreich Familie, Freunde oder eine/n Partner/in zu haben, auf die man sich verlassen kann. Jemanden zu haben, der einem zuhört und in Krisen unterstützt. Wichtig dabei ist es die Hilfe von anderen auch wirklich anzunehmen und nicht alles alleine schaffen zu wollen. Auch suchen sich resiliente Menschen aktiv Unterstützung von Coaches, Psychotherapeuten oder Beratungsstellen, wenn sie merken, dass sie es nicht mehr alleine schaffen.
 
7. Zukunftsplanung: Sich aktiv Ziele zu setzen gibt einem Halt. Du könntest Dir für den morgigen Tag ein kleines Ziel setzen, wie zum Beispiel eine halbe Stunde Sport machen. Wenn Du dieses Vorhaben dann am nächsten Tag erreichst, stärkt es Dein Selbstwirksamkeitsgefühl und den Glauben an Dich selbst. Zukunftsplanung gibt uns auch Hoffnung, dass unser Leben nach jeder Krise trotzdem weitergeht. Das Leben bietet noch so viele Möglichkeiten und schöne Erfahrungen, weshalb es sich immer lohnt weiter zu kämpfen!
 
Insgesamt ist es also immer besser aktiv als passiv zu sein. Letztendlich hast Du die Zügel in der Hand. Solltest Du aber das Gefühl haben, Du schaffst es nicht alleine aus der Krise, beziehungsweise alleine Deinen Schicksalsschlag zu überwinden? Dann kannst Du auch eine Einzelsitzung bei Ulrike Duke buchen und zusammen findet ihr einen Weg aus der Krise!
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Ich bin Ulrikes Assistentin, Felicitas.