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Was ist Depression?

Jeder von uns hatte bestimmt schon einmal einen „schlechten Tag“, fühlte sich abgeschlagen, kraftlos und wollte am liebsten einfach nur seine Ruhe haben. Eine diagnostizierte Depression unterscheidet sich hingegen von diesen all bekannten Stimmungstiefs. Die Symptome einer depressiven Episode sind wesentlich intensiver und zeigen sich in der Regel über einen längeren Zeitraum. Als eines der Kernsymptome einer Depression gilt der Verlust von Freude und Interesse an fast allen Tätigkeiten. Dies geht somit über negative Emotionen wie Trauer, Wut und Hoffnungslosigkeit als Reaktion auf ein bestimmtes Ereignis wie beispielsweise ein Beziehungsende hinaus. 

Symptome einer Depression

Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, leiden meist unter anhaltender Antriebslosigkeit, starkem Interessenverlust, Müdigkeit und Perspektivlosigkeit. Die Welt erscheint ihnen nur noch grau und trist, als ob der Glanz des Alltags vollkommen abhanden gekommen wäre. Die Bewältigung von alltäglichen Aufgaben wird zur belastenden Herausforderung und kostet viel Überwindung. Betroffene können sich meist nicht alleine von diesem negativen Befinden befreien. Je nach Art und Schwere der Depression können die Symptome unterschiedlich ausfallen.

Ursachen einer Depression

Eine Depression kann auf verschiedene Ursachen zurückgeführt werden. Zum einen können Personen eine genetisch vererbte Anfälligkeit für das Entwickeln einer Depression besitzen. Zum anderen muss die Lebensgeschichte und mögliche kritische Lebensereignisse einer Person, wie soziale Isolation, Arbeitslosigkeit oder Verlust einer geliebten Person, berücksichtigt werden. In seltenen Fällen kann das Auftreten einer Depression auch die Folge von Nebenwirkungen bestimmter Medikamente sein. 

Verlauf einer Depression

Eine Depression hat vielerlei Gesichter. Der Krankheitsverlauf wie auch die Dauer ist von Person zu Person sehr verschieden. Für gewöhnlich verläuft eine Depression in Phasen, sogenannten depressive Episoden. Depressive Episoden können einmalig aber auch rezidivierend, also wiederholt, auftreten. Zwischen dem Auftreten von mehreren depressiven Episoden können mehrere Jahre, oder auch nur eine sehr kurze Zeit liegen.

Die auf eine Depression hinweisenden Symptome sollten auf keinen Fall bagatellisiert werden, denn bei einer Depression handelt es sich um eine ernst zunehmende psychische Erkrankung. Daher ist eine frühe Diagnose und eine individuell auf die Person abgestimmte Therapie wichtig. Das Motto „Was von alleine kommt, geht auch wieder von alleine“ ist in diesem Fall ein schlechter und keinesfalls zu empfehlender Ratgeber. Zwar klingen die Symptome der ersten depressiven Episode in der Regel auch unbehandelt nach einer gewissen Zeit wieder ab, jedoch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für eine erneute depressive Episode.

Folgen einer Depression und die Behandlung der Erkrankung

Das Auftreten einer Depression ist in vielen Fällen mit anderen seelischen und körperlichen Begleiterkrankungen, sog. Komorbiditäten, gepaart. Zwangsstörungen, Angst- und Panikstörungen, Alkohol-, Medikamenten- und/ oder Drogenmissbrauch sowie Essstörungen sind Beispiele für solche, im Zusammenhang mit Depressionen auftretende, Erkrankungen. Eine Depression stellt nicht nur für den Betroffenen selbst eine enorme Belastung dar, sondern verlangt auch von den Angehörigen eine Menge ab. Von ihnen wird insbesondere ein hohes Maß an Geduld, Verständnis und Empathie erwartet.

Die Behandlung einer Depression ist in vielen Fällen von Erfolg gekrönt. Abhängig von der Schwere der Erkrankung kommen unterschiedliche Behandlungsansätze zum Einsatz. Bei milden Formen kann eine psychotherapeutische Gesprächstherapie, bei schwereren zusätzlich eine medikamentöse Behandlung zur Anwendung kommen. Auch hier muss wieder von Einzelfall zu Einzelfall entschieden werden.

An dieser Stelle ist noch einmal wichtig zu betonen, dass es nicht die oder den einen Depressiven gibt. Vielmehr erfüllen Personen, die die Symptome einer Depression aufweisen, zu einem gewissen Zeitpunkt die Kriterien einer psychischen Störung.

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