6 Tipps, wie du Glück zur Gewohnheit machst

6 Tipps, wie du Glück zur Gewohnheit machst

Gastbeitrag von Assistentin Bettina

Fragst du dich auch manchmal, was das Geheimnis glücklicher Menschen ist? Warum scheint es so, als wären manche Menschen mit endlosem Glück gesegnet, während du noch immer auf den großen Durchbruch wartest? Aber vielleicht liegt es ja genau daran: Du wartest. Worauf eigentlich?

Ich dachte ja selbst mal, dass ich eines Tages aufwache – und boom – alle meine Sorgen sind vergessen. Ich lerne meinen absoluten Traummann kennen, obwohl ich nie das Haus verlasse und gewinne im Lotto, obwohl ich nicht mal Lotto spiele. Du merkst es selbst, so läuft das nicht.

Angenommen du startest ein großes Projekt. Und dann lehnst du dich zurück, bleibst passiv und wartest. Was glaubst du, was passiert? Richtig. Absolut nichts. Alles bleibt beim Alten.

Warte nicht auf dein Glück

Genau hier liegt der Hund begraben. Glückliche Menschen warten nicht.  Sie haben verstanden, dass sie – und nur sie – verantwortlich sind für ihr Glück. Und dafür müssen sie auch aktiv werden. Denn wie sagt man so schön: „Von nichts kommt nichts“.

Mach' dein Glück zur Gewohnheit 6 Tipps

Viele Menschen – vielleicht auch du und ich – haben eine Reihe schlechter Gewohnheiten entwickelt, die sie unglücklich machen. Oftmals erkennen sie das selbst nicht und suchen die Ursache für ihr Unglück im Außen. „Ich bin seit Jahren Single, mein Chef nervt und meine Freunde haben nie Zeit für mich“.  Ja es sind immer die anderen Schuld. Hand aufs Herz, das kennen wir doch alle. 

Aber wenn wir ehrlich zu uns sind, dann erkennen wir, dass wir uns oft selbst im Weg stehen und ein Verhalten an den Tag legen, das uns an unserem Glück hindert.

Doch weißt du was? Das ist gar nicht so schlimm. Denn es sind eben nur Gewohnheiten. Und Gewohnheiten kann man ändern. Also kannst du auch dein Glücksempfinden ändern. Und nein, dafür musst du nicht dein komplettes Leben von heute auf morgen umkrempeln. Denn es heißt nicht umsonst „Es sind die kleinen Dinge im Leben“.

Und ich weiß, wie schwer es sein kann den inneren Schweinehund zu überwinden. Ich weiß, wie es ist, wenn man einfach Null Motivation hat und es fast schon zu viel verlangt ist morgens aufzustehen.  Tipps wie „denk‘ positiv“ sind zwar schön und gut, aber für viele nur schwer umsetzbar.

Deshalb habe ich für dich 6 Gewohnheiten zusammengestellt, die dich glücklicher machen und die du mit Leichtigkeit in deinen Alltag einbauen kannst. Probiere einfach für dich selbst aus, womit du klar kommst und wie du dein Glück kreieren kannst.

Fange heute an. Fange jetzt an. Vielleicht auch nur mit einer kleinen Sache. Du musst nicht perfekt sein. Du musst nur anfangen. Das Schöne: Glücklich sein kannst du, wann immer du dich dafür entscheidest.

      1.   Versüße dir den Morgen

Kennst du das? Irgendwie ist man abends doch meist besser drauf als morgens. Vor allem, wenn man seine endlose To-Do-Liste schon vor Augen hat. Da hat man direkt keine Lust morgens aufzustehen und ist schon schlecht gelaunt, bevor man das Bett überhaupt verlassen hat. Keine gute Grundlage für einen glücklichen Tag. Aber so muss das nicht sein.

Klar, du kannst verschlafen aus dem Bett fallen, schnell duschen, deinen Kaffee runter exen und dann genervt zur Arbeit hetzen. Oder du nimmst dir etwas Zeit und startest deinen Tag mit schönen Dingen. Und nein, dafür musst du nicht zwei Stunden früher aufstehen. Wie wär‘s du startest den Tag mit guter Musik, machst dir leckeres Frühstück, rufst deinen besten Freund an und wünschst ihm einen schönen Tag? Oder du genießt deinen Kaffee mal ganz in Ruhe (mit extra viel Milchschaum!) und drehst beim Duschen mal so richtig auf. Wenn du es dir zur Gewohnheit machst deinen Tag mit schönen Dingen zu starten, hast du die perfekte Basis für einen tollen Tag.

      2.   Dein Dankbarkeits-Tagebuch

Diesen Tipp möchte ich dir ganz besonders ans Herz legen, denn er hat einen großen Unterschied in meinem Leben gemacht. Viel zu oft fokussieren wir uns auf das Negative und sehen nur das, was schlecht läuft. „Ich bin pleite, muss viel zu viel arbeiten und das Auto steht schon wieder in der Werkstatt“. Doch genau solche negativen Gedanken hindern uns an unserem Glück. Dabei gibt es so viele Dinge, für die wir dankbar sein können. Lege dir hierfür ein kleines Notizheft an, in das du jeden Tag drei Dinge hineinschreibst, für die du dankbar bist. Oft halten wir Dinge oder Menschen für selbstverständlich. Aber das sind sie niemals! Sei dir dessen immer bewusst. Übrigens gibt es auch zahlreiche Studien, die den positiven Effekt von Dankbarkeit auf unsere Lebenszufriedenheit bestätigen. Wofür bist du heute dankbar?

 3.  Meditation

Okay, diesen Tipp hast du bestimmt schon zigmal gelesen. Meditation scheint fast schon Trend zu sein. Das hat sogar das Interesse der Forschung geweckt: Mittlerweile bestätigt eine Vielzahl von Studien den positiven Effekt von Meditation auf unsere Stimmung und Lebenszufriedenheit. Und nein, um regelmäßig zu meditieren musst du nichts mit Buddhismus oder Esoterik am Hut haben. Beim Meditieren geht es lediglich darum, im Hier und Jetzt zu sein und deine Gedanken wertfrei zu beobachten. Durch Meditation ordnest du das Chaos in deinem Kopf, wirst entspannter und dadurch auch glücklicher. Am Anfang mag das Meditieren schwierig erscheinen. Daher beginnst du zunächst vielleicht mit wenigen Minuten. Du wirst merken, wie es dir immer leichter fällt und du schon bald auch längere Zeit meditieren kannst. Also suche dir einen ruhigen Ort, schließe die Augen und mache Meditation zu deiner täglichen Routine.

      4.    Deine Gute-Laune-Playlist

Kennst du das? Wenn du traurig oder schlecht drauf bist, hörst du dir traurige Lieder an, damit du dich schön in Selbstmitleid suhlen kann. Ich glaube, das hat jeder von uns schon mal gemacht. Aber so wirklich vorteilhaft für deine Stimmung ist das natürlich nicht.

Deshalb habe ich mir eine Gute-Laune-Playlist erstellt. Immer wenn ich down bin oder auch einfach mal so zwischendurch, mache ich mir meine Playlist an. Glaube mir, das kann schon mal wahre Wunder bewirken! Also erstell dir einfach deine eigene Gute-Laune-Playlist mit deinen persönlichen Lieblingsliedern und dreh mal so richtig auf.

  5.  Natur und Bewegung

Menschen, die regelmäßig draußen sind, sind nachweislich glücklicher! Die heilende Kraft der Natur wird oft unterschätzt. Versuche daher jeden Tag raus zu gehen, selbst wenn es sich nur um einen kurzen Spaziergang handelt. Gleichzeitig bleibst du dabei in Bewegung, was ebenso essentiell für unser Wohlbefinden ist. Und wenn es draußen mal grau ist und du so gar keine Lust oder Zeit hast: Dann reiße deine Fenster weit auf, um wenigstens ein bisschen frische Luft zu schnappen.

  6.  Lächle!

Ja genau, lächle einfach. Eine Studie der Universität Mannheim konnte zeigen, dass allein ein lächelnder Gesichtsausdruck genügt, um positivere Emotionen herbeizuführen. Wenn du lächelst – selbst wenn dir nicht danach ist – trickst du dein Gehirn aus und es glaubt, dass du glücklich bist. Dies führt wiederum zur Ausschüttung von Serotonin – das Glückshormon schlecht hin. Probiers‘ doch einfach mal aus. Gewöhne dir an, häufiger zu lächeln und schau‘ wie sich dein Leben verändert.

Du bist dran: Projekt „Glück“

Diese Liste könnte man natürlich noch um zahlreiche Punkte ergänzen. Und das ist auch das Schöne daran: Es gibt so vieles, das du tun kannst, damit du glücklicher wirst. Aber jetzt bist du erstmal dran. Also worauf wartest du? Lege direkt los und starte dein Projekt „Glück“ noch heute.

Am Ende möchte ich dir aber noch eine wichtige Sache ans Herz legen: Sei nicht so hart mit dir selbst. Auch wenn du mal in einem Loch festsitzt und dich nichts positiv stimmen kann:  Wir sind Menschen, keine Maschinen und auch negative Emotionen sind völlig normal. Jeder von uns hat mal solche Tage. Verurteile dich nicht dafür und gehe achtsam mit dir selbst um. 

Bettina

Ich bin Ulrikes Assistentin, Bettina.

Zurzeit studiere ich Soziologie und Psychologie im 4. Jahr.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar.

  1. Ein schöner Beitrag! Ich finde besonders diese Stelle sehr toll: „Wir sind Menschen, keine Maschinen und auch negative Emotionen sind völlig normal. Jeder von uns hat mal solche Tage. Verurteile dich nicht dafür und gehe achtsam mit dir selbst um.“ Manchmal bin ich viel zu hart zu mir selbst, wenn ich einen unproduktiven Tag hatte, obwohl es ja auch mal in Ordnung ist einen „Hänger“ zu haben. Daran werde ich mich demnächst öfter erinnern!

    Liebe Grüße, Svenja

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