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Was ist Achtsamkeit?

Kannst Du Dich noch an den Song erinnern, den Du heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit im Radio gehört hast oder an die Haarfarbe der Person, die den Zebrastreifen vor Deinem Auto überquert hat? Die Mehrheit von uns könnte keine Antwort auf mindestens eine der beiden Fragen geben. Doch warum eigentlich?

Schon früh am Morgen dreht sich das Gedankenkarussell ununterbrochen. Anstatt sich von der Melodie des Songs tragen zu lassen und auf dessen Message zu achten, sind wir gedanklich und mit unserer Aufmerksamkeit schon mehrere Schritte voraus und planen, was wir noch alles zu erledigen haben oder ja nicht vergessen dürfen. Wir sind also bei allem, aber nicht bei dem, was im Augenblick um uns herum passiert.

Der Begriff "Achtsamkeit"

Achtsamkeit als eine Form der bewussten Aufmerksamkeitslenkung zielt darauf ab, nicht nur körperlich, sondern auch mental komplett im „Hier und Jetzt“ zu sein. Achtsame Menschen richten ihre Aufmerksamkeit aktiv auf gegenwärtige Ereignisse. Sie nehmen diese Ereignisse mit all ihren Sinne wahr, ohne sie in irgendeiner Form zu bewerten oder gar ändern zu wollen. Bewusst im jetzigen Augenblick zu sein, ist eines der wichtigsten Ziele von Achtsamkeit, denn unser Leben spielt sich im gegenwärtigen Moment und nicht in der Vergangenheit oder der Zukunft ab. Der Buddhismus, in dem das Konzept der Achtsamkeit verwurzelt ist, erkannte dies schon sehr früh.

Hierfür kann Achtsamkeit hilfreich sein

Achtsamkeit kann uns dabei helfen, den Gedankenstrom abzuflachen, entspannter zu werden, den Augenblick mehr zu genießen. Darüber hinaus kann Achtsamkeit dazu beitragen, verschiedene Warnsignale unseres Körpers, wie kalte Hände oder das Gefühl innerer Anspannung, besser und vor allem früher zu erkennen. Kurzum kann mit Hilfe von Achtsamkeit unsere Lebensqualität und unser Wohlbefinden nachhaltig verbessert werden.

Doch wie kann man achtsamer werden?

Die kurze Antwort hierauf lautet: Achtsamkeit ist erlernbar!

Wie nahezu jede andere Fertigkeit kann auch eine achtsame Lebensweise erlernt werden. Die wohl verbreitetste Methode, um mehr Achtsamkeit zu erfahren, ist die Meditation. Bei den meisten Meditationsformen wird die Konzentration voll und ganz auf die Atmung gerichtet. Um einen Zugewinn an Achtsamkeit zu erfahren wird eine 30-minütige tägliche Meditation empfohlen. Doch wenn Du Dir keine halbe Stunde am Tag aus den Rippen schneiden kannst, dann sollen Dir die unzähligen Vorteile einer achtsamen Lebensführung dennoch nicht vorenthalten bleiben.

Nimm Dir für den Anfang eine ruhige Minute und frage Dich, was gerade in diesem Moment in Dir und um Dich herum passiert. Beziehe auch Deine Sinne mit ein und achte auf Deine Umwelt. Was siehst, hörst, riechst, fühlst oder schmeckst Du gerade? Wenn Du dies über eine längere Zeit kontinuierlich, am besten mehrmals am Tag, machst, entwickelt sich eine Art Automatismus. Das Gefühl von Wohlergehen, das durch das wohlig warme Wasser, das mit sanftem Druck auf die Oberfläche Deiner Haut trifft, entsteht, wird dann bei Deiner morgendlichen Dusche an erster Stelle stehen und nicht der Gedanke an die noch zu erledigende Aufgaben.

Na, überzeugt? Probiere es…

Damit Du auf den Geschmack kommen kannst und das mit der Achtsamkeit sofort umsetzen kannst, habe ich Dir eine kleine. Atemmeditation aufgenommen. Die kannst Du Dir kostenlos anhören oder herunterladen und gerne immer wieder anwenden, um Mal eine kurze Pause vom Alltag zu haben.

Achtsamkeitstraining kommt zum Beispiel bei der Behandlung von Depressionen, Angststörungen oder beim Abbau von Stress zum Einsatz. Darüber hinaus wird es von den Krankenkassen als Präventionskurs zum Beispiel in Form von MBSR gefördert.

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